einsam.

elefant müsste man sein.

dann wäre man zu groß um verloren zu gehen. zu groß um sich zwischen zeilen zu verstecken.

ele

genau. grete.

kein betreff.

jedesmal fahre ich bis zur warschauer, seitdem ich weiß dass du in der stadt wohnst. ich lasse das schlesische tor hinter mir, die bahn dreht ja um.
irgendwie hoffend dass du dort gerade umsteigst, und sich unsere wege so zufällig, wie es mit einseitiger absicht herbeigeführter zufall sein kann, kreuzen.

ohne überraschung in den augen würdest du mir deinen arm um die schulter legen und leise sagen alles wäre gut gewesen.

bis dahin bleibe ich verschwunden, in einem schweigenden, großen schwarz.
wahrscheinlich würdest du mich nicht [er]kennen
wahrscheinlich vermisst du mich nicht
wahrscheinlich könnte es nie ein gutes ende nehmen

wahrscheinlich fehlst du mir einfach.

nyc

das erste mal allein.

kino also.und nein,garnicht einsam.
keine ahnung woher der mythos stammt,das alleine immer so wahnsinnssachen passieren.ich meine,ich gucke mir filme an,serien,lese bücher.und sobald der protagonist irgendwas alleine tut,passieren wundersame dinge.mir nicht.
der film war nebenbei gesagt wahnsinnig schlecht.und ganz alleine war ich garnicht.ich hatte prompt das glück,in der reihe hinter mir jemanden sitzen zu haben,zu dem ich eine spezielle beziehung habe,irgendwie.mit anhang.egal.anderes thema.

the descendants also.george clooney weint.oder schnieft.wie auch immer man das bezeichnen möchte,mit einer tüte popcorn in der hand sehr viel erträglicher und für die fünf euro im hinterkopf durchaus machbar.
aber kennt ihr das,man geht alleine ins kino,weil man währenddessen sowieso nicht spricht.doch fünf plätze weiter links(denn ich sitze am liebsten mittig rechts) ist diese wahnsinnig laute frau,die lacht,laut,aufgedonnert,je dramatischer die szene,nahezu weichgespült,desto lauter das lachen,das kommentieren.ich hasse das.wirklich.

BOY – Little Numbers from Grönland Records on Vimeo.

nächste woche,nächster versuch,denn das kino ist wirklich schön.und ja,ich gehe alleine ins kino.

manchmal wünsche ich mir ich könnte mein leben zurückspulen. ist aber leider keine kassette.

vielleicht bist du einer der traurigsten menschen, dennoch sagstest du stets ohne ein lächeln in den mundwinkeln hängend, du seist optimist. ich nicht, die welt ist grau, gemein und ungerecht. und wird sich nicht ändern, auch nicht für dich. hätte ich nietzsche gelesen, würde ich jetzt wohl(wollend) zitieren. so muss ‚alles scheiße, wird nicht besser‘ reichen. also, pessimistin bleibend. ganz klar. mein glas ist immer halbleer, deswegen fülle ich es auch so gerne wieder mit vodka auf.

und außerdem klingt nichts so schön wie das klirren von eis im halbleeren vodkaglas.

na zdorovje. grete.

enjoy the silence.

soviel habe ich derzeit leider nicht zu sagen.das leben ist irgendwie,ja casper hat schon recht, wenn er singt
kuntergraudunkelbunt. lauter matsch aus altem und neuem leben.der erste geburtstag,mit neuen menschen,weniger altbewährten,kein bremen,die die ich gerne da hätte,die werden nicht dasein,stattdessen hamburg.welches laut hier und jetzt! schreit.ich weiß nicht,ob ich lust habe,mich grad der welt zu stellen,flüchten,das gefällt mir.im oktober gehts nach dänemark.wind für die nase,meerluft für den kopf.zwei wochen mit dem liebsten fürs herz.
doch vorher wartet eine menge arbeit,unnützer diskussionskram mit der deutschen beamtenlandschaft und ja,auch ein umzug steht mal wieder an.
wieso hat man dafür nicht so tolle koffer wie professor lupin?selbsteinpackend,das wärs.
man merkt,ich sehe harry potter,auf englisch.um zu merken,wieviel gruseliger das doch ist.um zu realisieren,wieviel sprachschatz man vergisst.um zu verstehen,das einwenig grusel doch am schönsten zu zweit unter der bettdecke ist.

in diesem sinne,niemals alleine antichrist schauen.ehrlich.
lene.